yellow lounge, die volle dröhnung klassik, ist ein abend mit dj, visuals und live-act, keine kuschelklassik. keine frauen mit perlen und pelzen. keine premieren-anzüge, keine opernglas-haute-couture. hier regieren ringelpullis und cargo-hosen, cowboystiefel und kapuzenpullis. und doch herrscht eine ähnliche andacht wie im opernhaus, wenn ein musiker die bühne betritt. «yellow lounge» heisst die veranstaltung, die bei den jungen in luzern, berlin und stockholm begeisterung verbreitet. sie trinken bier aus der flasche und stochern mit strohhalmen im eis ihrer mojitos herum, sie rauchen, reden, lachen, knutschen, sie stehen, sitzen, feiern. nur tanzen tun sie nicht. denn statt dancehall, hip hop, techno oder house tönen mozart, bach, grieg und tschaikowsky aus den lautsprechern. und zwischendurch treten musiker auf, echte musiker: pianisten, violinisten, sänger. solo, im duett, als quartett. weltstars oder noch unbekannte musiker. und dann geschieht das eigentliche wunder. die meute schweigt und geniesst. am ende jubeln sie wie im stadion.
www.yellowlounge.ch
vorläufig keine neue daten